Albert Dess, Oberpfalz und Mittelfranken • Ausgabe Nummer 87 - Juli 2018


Forschung und Innovation in der Landwirtschaft vorantreiben

Anfang Juni hat die Kommission ihren Verordnungsentwurf über das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "HORIZONT EUROPA" vorgestellt. Für den gesamten Bereich "Forschung und Innovation" sollen im Zeitraum 20121-2027 rund 103 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt werden. Der Vorschlag umfasst drei wichtige Programmbereiche: "Offene Wissenschaft", "Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit" und "Offene Innovation".

Durch Horizont Europa sollen neue Erkenntnisse und neue Technologien in großem Umfang entwickelt werden, um wissenschaftliche Innovationen in der EU zu fördern. Es wird damit gerechnet, dass sich das Programm positiv auf Wachstum, Handel und Investitionen auswirkt.

Die europäische Forschung im Agrarbereich wird dadurch auch unterstützt, vor allem durch das Cluster "Lebensmittel und natürliche Ressourcen" aus dem Programmbereich "Globale Herausforderungen". Mit einem Gesamtumfang von 10 Mrd. Euro können Forschungsprojekte unterstützt werden, die sich mit dem Schutz und einer nachhaltigen Bewirtschaftung sowie Nutzung der natürlichen und biologischen Landressourcen beschäftigen. Ziel ist dabei die Sicherung der Lebensmittel- und Nährstoffversorgung wie auch einer ressourceneffizienten Landbewirtschaftung.

Der neue Vorschlag für Horizont Europa ist die Fortsetzung des gegenwärtigen Programms "Horizont 2020", welches zwischenzeitlich gut bewertet wurde. Dieses Programm hat dazu beigetragen, neue Arbeitsplätze und Wachstum zu schaffen und die größten gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen. Das Programm weist einen eindeutigen europäischen Mehrwert. Seit Mai 2018 wurden aus dem Programm mehr als 18 000 Projekte mit insgesamt über 31 Mrd. Euro unterstützt.


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