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Bernd Posselt, MdEP
Bernd Posselt (München)

Kontakt:
www.bernd-posselt.de
mail@bernd-posselt.de

Parlamentarische Arbeit
  • Mitglied im Auswärtigen Ausschuss
  • Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Kultur und Bildung
  • Mitglied der Delegation im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Kroatien
  • Stellvertretendes Mitglied der Delegation für die Beziehungen zu Albanien, Bosnien-Herzegowina sowie Serbien, Montenegro und Kosovo

Lebenslauf

Geboren am 4. Juni 1956

1974 bis 1978 Redaktionsvolontär und Redakteur bei den "Badischen Neuesten Nachrichten" in Karlsruhe. 1978 bis 1994 engster politischer Mitarbeiter und Pressesprecher von Dr. Otto von Habsburg, von der ersten Europawahl 1979 an Mitarbeiter- und Beratungstätigkeit beim Europa-Parlament in Straßburg (Spezialgebiete: Außenpolitik, Ostpolitik, Stärkung der parlamentarischen Kontrolle gegenüber der Bürokratie, Volksgruppenrecht, Nationalitätenprobleme, Innere Sicherheit).

Freier Journalist, EU-Korrespondent, Kolumnist und Ostexperte von Tages- und Wochenzeitungen im In- und Ausland, Chefredakteur des Informationsdienstes 'Paneuropa intern' und der Vierteljahreszeitschrift 'PANEUROPA Deutschland'. Herausgeber und Autor mehrerer Bücher, u.a. Verfasser der Bücher "Sturmzeichen - Politische Texte 1978-1994", erschienen 1994 im Amalthea-Verlag (Verlagsgruppe Ullstein-Langen-Müller), und "Ist Religion gefährlich?" , erschienen 2007 im St.-Ulrichs-Verlag, Augsburg.

Politische Aufgaben

1975 Gründer der Paneuropa-Jugend Deutschland e.V. und bis 1990 deren Bundesvorsitzender. 1976 Mitbegründer des Brüsewitz-Zentrums - Christlich-Paneuropäisches Studienwerk (Menschenrechtszentrum für verfolgte Christen in kommunistischen Staaten und vor allem der "DDR"). Mitarbeit in der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGfM).

Seit 10. Mai 1998 Präsident der Paneuropa-Union Deutschland (1986 Vizepräsident, von 1989 bis 1998 Geschäftsführender Vizepräsident).

Seit 1977 Präsidiumsmitglied der internationalen Paneuropa-Union, koordinierte als Beauftragter für Mittel- und Osteuropa seit Anfang der achtziger Jahre die damals illegalen Menschenrechtsgruppen und Freiheitsbewegungen der Paneuropa-Union im kommunistischen Machtbereich. In den Wendejahren 1988 (Politische Öffnung Ungarns) bis 1991 (Zusammenbruch der Sowjetunion) Augenzeuge des Umbruches in fast allen kommunistisch beherrschten Ländern. Am 19. August 1989 wurde beim Paneuropa-Picknick an der österreichisch-ungarischen Grenze erstmals der Eiserne Vorhang geöffnet, 661 Deutsche aus der DDR strömten in die Freiheit. Zwischen 1990 und 1992 regelmäßige Aufenthalte in und Hilfsaktionen für Slowenien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina.

Aktiv in der kirchlichen Europa-Arbeit und beim christlich-jüdisch-islamischen Dialog. Mit Pater Anselm Bilgri Initiator und seit 1994 Veranstalter der zweimal jährlich stattfindenden "Christlichen Europa-Tage" in Kloster Andechs/Oberbayern. 1996 bis 2004 Mitglied des Diözesanrats der Erzdiözese München-Freising.

Seit 1993 Mitglied im Münchner CSU-Bezirksvorstand. (1993 bis 1996/97 Ortsvorsitzender der CSU-Moosach und stellvertretender Kreisvorsitzender des CSU-Kreisverbandes 8 im Münchner Norden).

Seit 2000 Mitglied des CSU-Parteivorstandes, seit 2004 Mitglied der Internationalen Kommission der CSU.

Seit 2008 Sprecher (oberster politischer Repräsentant) der Sudetendeutschen Volksgruppe. 2000 bis 2008 Bundesvorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft, 1996 bis 2000 stellvertretender Bundesvorsitzender. Seit 1992 Bundesvorstandsmitglied. Mitglied des Sudetendeutschen Rates und der Sudetendeutschen Bundesversammlung. Mitglied der Ackermann-Gemeinde.

1998 von der deutschen Bundesregierung zum Mitglied des Koordinierungsrates des Deutsch-Tschechischen Dialogforums ernannt und seitdem alle zwei Jahre erneut berufen.

Seit 1997 Landesvorsitzender der Union der Vertriebenen (UdV) in der CSU (seit 1989 Landesvorstandsmitglied, von 1991 bis 1995 Münchner Bezirksvorsitzender, von 1993 bis 1997 stellvertretender Landesvorsitzender.)

Ausgezeichnet mit dem Orden "Pleter" der Republik Kroatien (1999), dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland (2001), der Europa-Verdienstmedaille des Freistaates Bayern (2005) und dem Bayerischen Verdienstorden (2008).

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